Leben bis 1805 4 


Am 9. Mai 1805, einem Donnerstag, starb Schiller. In der Nacht vom 11. zum 12. Mai wurde er im Landschaftskassengewölbe auf dem alten Friedhof der St. Jakobs-Kirche beigesetzt. 
Der Sektionsbefund umfasst 11 Punkte und ergibt, dass Lunge, Herz, Leber, Galle, Milz und Nieren des Verstorbenen irreparabel geschädigt, teilweise sogar "aufgelöst" waren. Der letzte Punkt lautet: "11. Urinblase und Magen waren allein natürlich."
Der Leibmedikus Huschke, der den Befund an den Herzog von Weimar schickt, fügte einen kurzen Kommentar hinzu: 
"Bei diesen Umständen muß man sich wundern, wie der arme Mann so lange hat leben können."




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